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Jahresarchiv 2008

Im folgenden finden Sie ältere Artikel des Jahres 2008 zu Nordirland und zum Baskenland in chronologischer Reihenfolge.

Unsere aktuellsten Artikel finden Sie auf unserer Einstiegsseite: weiterlesen >>


Augenzeugenbericht eines italienischen Friedensaktivisten: Gernika in Gaza

30. Dezember 2008

Pablo Picasso hat mit seinem Bild "Guernica" gegen die Bombardierung der baskischen Stadt Gernika (spanisch: Guernica) und seiner Zivilbevölkerung während des spanischen Bürgerkriegs protestiert und damit das wohl bekannteste Antikriegsbild geschaffen. Vittorio Arrigoni, italienischer Staatsbürger und Mitglied der Menschenrechtsorganisation International Solidarity Movement (ISM), lebt in Gaza. Für ihn waren die Bombardements auf Gaza, die Stadt mit der höchsten Bevölkerungsdichte der Welt, als ob "(bildlich gesprochen) Gernika (erneut) Wirklichkeit werden würde". Weiterlesen >>


Erklärung des "Friedensratschlags": Schluss mit den Bombardements!

28. Dezember 2008

Zu den verheerenden israelischen Bombenangriffen auf den Gazastreifen geben für den Bundesausschuss Friedensratschlag dessen Sprecher Dr. Peter Strutynski und der Nahostexperte Prof. Dr. Werner Ruf eine erste Stellungnahme ab. Weiterlesen >>


Konferenz zum Baskenland im Europaparlament in Brüssel: Kritik der Polizeimassnahmen, demokratischer Prozess von Madrid gefordert

11. November 2008

Im Konferenzraum A1G-3 des Europaparlaments in Brüssel konnte man gestern Fragen der folgenden Art hören: "Wie kann es eine Lösung geben, wenn eine bedeutende Gruppe der baskischen Gesellschaft vom Lösungsprozess ausgeschlossen ist?" Weiterlesen >>


Florian Osuch (Junge Welt): Krieg verherrlicht - Tausende protestieren gegen Heimkehrer-Parade

4. November 2008

Tausende protestieren gegen Heimkehrer-Parade für britische Soldaten aus Afghanistan und dem Irak in Belfast. Weiterlesen >>


Martin McGuinness "Wir kämpfen immer noch um Bürgerrechte ..."

5. Oktober 2008

40. Jahrestag der Gründung der Bürgerrechtsbewegung in Nordirland: wenn wir die Ursprünge der Bürgerrechtsbewegung, an die wir heute nachmittag erinnern, zurückverfolgen, müssen wir auf die desaströse Entscheidung in Downing Street zurückblicken, von der irischen Bevölkerung (Anfang 1920) die Spaltung Irlands zu erzwingen - unter Gewaltandrohung, mit der Waffe in der Hand. Es folgten 50 Jahre unionistischer (pro-britischer) Zwangsherrschaft, 50 Jahre Unterdrückung, Diskriminierung und Ungleichheit. Weiterlesen >>


25.000 Basken demonstrieren in Bilbao gegen die schwerwiegenden Verletzungen demokratischer Rechte

4. Oktober 2008

Bilbo: 25.000 Menschen bei Massendemonstration gegen Zapateros unerklärten Ausnahmezustand. Batasuna-Sprecher Otegi erneut vor Sondergericht geladen. Weiterlesen >>


Eine Schande für Europa

21. September 2008

Anmerkungen zum Verbot baskischer Organisationen und zur Eskalation des spanisch-baskischen Konflikts Weiterlesen >>


Ein tiefes Gefühl der Freude

31. August 2008

Unser Kommentar zur Haftentlassung von Arnaldo Otegi. Weiterlesen >>


Ein Gespräch in Elorrio auf einer Reise durch das Baskenland

25. August 2008

Reisenotizen von Uschi Grandel. Weiterlesen >>


Eoin Ó Broin: Wir haben gewonnen, aber die richtige Arbeit beginnt erst noch

19. Juni 2008

Sinn Féin analysiert die Situation nach dem NEIN der Iren zum Vertrag von Lissabon. Weiterlesen >>


Neuer Schauprozess im Baskenland mit 27 Angeklagten, 21. April 2008: Von Nordirland lernen?

8. Juni 2008

Will die spanische Regierung die alten Fehler der britischen Regierung in Nordirland wiederholen oder aus dem nordirischen Konfliktlösungsprozess lernen? Eine wichtige Lehre ist, dass ein politischer Konflikt nur durch Verhandlungen aller Beteiligten gelöst werden kann. Unterdrückung, Ausgrenzung und Kriminalisierung verschärfen den Konflikt, weil die Verletzung von Menschen- und Bürgerrechten durch den Staat Solidarität und Widerstand der Betroffenen stärkt. Weiterlesen >>


ETA vor UNO - was in den Nachrichten fehlt

22. Mai 2008

Über 300 Meldungen stellt die Google News Suche (Deutschland) am Vormittag des 21. Mai 2008 zum Stichwort ETA zusammen, nur wenige Stunden nachdem die französische Polizei gemeinsam mit der spanischen paramilitärischen Guardia Civil vier führende ETA-Mitglieder in Frankreich verhaftete.

Keine einzige Meldung findet die Google News Suche (Deutschland) über Martin Scheinin, den finnischen UN-Sonderbeauftragten für Menschenrechte und Terrorismusabwehr, der am 14. Mai 2008 nach einem einwöchigen Spanienaufenthalt zum Thema "Menschenrechte und fundamentale Freiheiten im Kampf gegen den Terrorismus" mahnende Worte an die spanische Regierung richtete. Weiterlesen >>


Interview: "Sie werden uns verurteilen, weil sie politischen Vorgaben folgen"

14. Mai 2008

DIAGONAL: Was sind die Anklagepunkte? Sind alle ähnlich?
JULEN ARZUAGA : Die Anklage steht im Zusammenhang mit politischem Dissent und lautet in den meisten Fällen auf Zugehörigkeit (zu ETA). Das hat einen einfachen Grund. Weiterlesen >>


Julen Arzuaga: 33/01 - Prozess gegen Gestoras Pro-Amnistia-Askatasuna

21. April 2008

Repressionen gegen die baskische Bevölkerung, die vom spanischen Staat und - zu einem geringeren Teil - vom französischen Staat ausgingen, waren über die letzten Jahre eine Konstante. Es ist einfach, eine kontinuierliche Linie durch die vergangenen Jahrzehnte zu verfolgen, die uns die Fortdauer der Folter zeigt, massenhafte und willkürliche Verhaftungen, eine Politik der Gefängnisstrafen mit fürchterlichen Folgen, verbotene Vereine und Organisationen, Schließung von Zeitungen, Illegalisierung politischer Parteien, die völlige Entrechtung eines Teils der Gesellschaft und ihr Ausschluss aus dem öffentlichen Leben. Weiterlesen >>


Untersuchungsausschuss zum Mord an Rosemary Nelson: Rechtsanwälte wurden oft von der Polizei bedroht

16. Mai 2008

Ermordung der nordirischen Rechtsanwälte Pat Finucane (im Jahre 1989) und Rosemary Nelson (im Jahre 1999) - viele Indizien weisen auf eine Beteiligung der britischen Regierung an den Morden. Weiterlesen >>


Briten stellen Finucane Untersuchung heimlich ein

1. Mai 2008

Collusion nennt man den Einsatz und die Steuerung pro-britischer Todesschwadronen durch britische staatliche Stellen. Mit allen Mitteln versucht die britische Regierung, Aufklärung über diese Praktiken des Staatsterrorismus zu verhindern, obwohl dank der jahrzehntelangen Hartnäckigkeit der betroffenen Familien immer mehr Indizien ans Tageslicht kommen. So auch im Falle des im Jahre 1989 ermordeten Rechtsanwalts Pat Finucane. Weiterlesen >>


Repressiver Wahnsinn!

6. Mai 2008

Tausende protestieren gegen die Verhaftung der Bürgermeisterin Ino Galparsoro. Die Bürgermeisterin des baskischen Kleinstädtchens Arrasate Ino Galparsoro seit 30. April in "unbefristeter" Haft in Madrid. Selbst politische Gegner kritisieren politische Justiz. Weiterlesen >>


"Irish Brigade" spielt in Kleinostheim

12. April 2008

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Gerry Adams: Das Karfreitagsabkommen - ein historisches Ereignis

3. April 2008

10. Jahrestag des Karfreitagsabkommens (Good Friday Agreement): Das Ziel dieses Friedensprozesses war eine politische Übereinkunft, die es ermöglichen sollte, Jahrzehnte der Gewalt zu beenden. Hierfür wurden die Wurzeln des Konflikts adressiert. Alle am Abkommen beteiligten Parteien sollten in der Lage sein, ihre jeweiligen politischen Ziele mit friedlichen und demokratischen Mitteln zu verfolgen, ohne Diskriminierung oder Repression fürchten zu müssen. Weiterlesen >>


Reportage: Im Ausnahmezustand - unterwegs im Baskenland

22. März 2008

Internationale Delegation beobachtet Wahlen zum spanischen Parlament im Baskenland. Unterwegs im Baskenland: Verbote, Folter, Polizei, illegalisierte Wählerstimmen und Versuche, trotz alledem Widerstand zu leisten. Weiterlesen >>


Nicht einmal ein Minimum an demokratischen Bedingungen

6. März 2008

Baskische Gewerkschafter rufen zum aktiven Wahlboykott der spanischen Parlamentswahlen am 9. März 2008 auf. Musiker und weitere soziale Gruppen schliessen sich an. Eine Delegation aus Mitgliedern verschiedener europäischer Länder trifft zur Beobachtung der Situation vor und während der Wahl im Baskenland ein. Weiterlesen >>


Bedeutende politische Entwicklungen

29. Februar 2008

Grundsatzrede von Martin McGuinness: Bilanz nach 10 Monaten gemeinsamer Regierung mit der DUP; Info-Nordirland Delegation besucht den Sinn Féin Ard Fheis (Parteitag) 2008 Weiterlesen >>


Interview zum Friedensprozess in Nordirland: Demokratisierung aller Lebensbereiche

17. Februar 2008

Der Journalist Maik Baumgärtner spricht mit Uschi Grandel von Info Nordirland über die aktuelle Situation des Friedensprozesses in Nordirland, die Auswirkungen auf das Leben der Bevölkerung, die irisch-republikanische Bewegung und den Einfluss auf andere Konflikte. Weiterlesen >>


Parteienverbot ... Demonstrationsverbot ... Politikverbot

17. Februar 2008

Die spanische Polizei verhaftet weitere 14 führende politische Aktivisten der baskischen Unabhängigkeitsbewegung. An einem Generalstreik gegen den Ausnahmezustand im Baskenland beteiligen sich über 40.000 Menschen. Weiterlesen >>


Spanische Regierung verbietet die einst unter Franco verbotene baskische, antifaschistische ANV

9. Februar 2008

Der spanische Justizminister Bermejo fährt das schwere Geschütz Parteienverbote auf, die spanische Vizepräsidentin María Teresa Fernández de la Vega erklärt ganz offen ... Weiterlesen >>


Spanische Polizei verhaftet weitere Führungsmitglieder der baskischen Unabhängigkeitsbewegung

4. Februar 2008

Pernando Barrena, Unai Fano und Patxi Urrutia wurden am Montag, 4.2.2008 auf Anordnung des Richters Garzon verhaftet. Alle drei Männer sind bekannte politische Aktivisten der baskischen Unabhängigkeitsbewegung. Der Vorwurf lautet, "Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, wiederholte kriminelle Aktivitäten und andauernde Aktivitäten im Namen (der 2003 verbotenen Partei) Batasuna". Kriminelle Aktivitäten? Am Samstag, den 2.2.2008 veranstaltete die linke Unabhängigkeitsbewegung in Iruñea (Pamplona, in Navarra) die erste einer ganzen Reihe von Diskussionen, mit der sie die gescheiterten Konfliktlösungsverhandlungen im Herbst 2006 in Loiola aufarbeiten will. Weiterlesen >>


"Hautsitako Leihoa - das zerbrochene Fenster" ein gewöhnlicher Tag im Baskenland

2. Februar 2008

Ich habe kürzlich einen sehr interessanten Dokumentarfilm gesehen. Er wurde bereits vor fünf Jahren gedreht, aber erst jetzt erstmalig gezeigt. Aktueller denn je. Der Film heisst «Hautsitako Leihoa» (das zerbrochene Fenster), er wurde von den Regisseuren Eñaut Toulouse und Hammudi al-Rahmoun in der ESCAC (Escuela de Cine de Catalunya) produziert. Der Film erzählt die Geschichte eines gewöhnlichen Tages im Baskenland. Ein Glückwunsch an die Produzenten von Escándalo für ihren Mut! Der Film ist wunderbar und notwendig. Weiterlesen >>


Mary Nelis: Das Problem mit dem Krieg!

13. Januar 2008

Erwähne nicht den Krieg. Erwähne nicht die Tatsache, dass Tausende britischer Soldaten die Autobahnen und Nebenwege dieses kleinen Fleckchens Erde für mehr als dreißig Jahre besetzten. Alle von ihnen hatten eine Lizenz zu töten. "Die Profis", die Fuß-Soldaten der britischen Regierung, müssen sich manchmal gefragt haben, was sie hier eigentlich tun. In den Worten eines Oberst (der britischen Armee) aus einem Fernsehinterview, die "Kaffern haben alle weiße Haut". Weiterlesen >>


Jnger Baske mit schweren Anzeichen von Folter auf Intensivstation eingeliefert - AI fordert Untersuchung!

8. Januar 2008

Zehntausende Basken demonstrieren in Bilbao und anderen Orten des Baskenlands gegen Massenprozess / Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte (ECHR) läßt Klage der baskischen Partei Batasuna gegen die spanische Regierung zu / Foltervorwürfe gegen spanische Polizei. Weiterlesen >>


525 Jahre Haft im Massenprozess 18/98: "politische Urteile, die die Justiz diskreditieren"

2. Januar 2008

Selbst die baskische christdemokratische PNV, schwerlich der Unterstützung der linken Unabhängigkeitsbewegung verdächtig, bezeichnet die Urteile als "politische Urteile, die Teile der Justiz diskreditieren". Ihr Sprecher fährt fort: "Dieses Verfahren, das unter der Regierung von Jose Maria Aznar begann, ist ein deutliches Beispiel für ein Verfahren, das politisch motiviert ist und sich auf solch zweifelhafte Gesetze, wie das Parteiengesetz stützt, die international umstritten sind." Weiterlesen >>



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