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Jahresarchiv 2013

Im folgenden finden Sie ältere Artikel des Jahres 2013 zu Nordirland und zum Baskenland in chronologischer Reihenfolge.

Unsere aktuellsten Artikel finden Sie auf unserer Einstiegsseite: weiterlesen >>


Abschied nehmen vom Kampfgefährten Madiba

19.12.2013 | Gerry Adams

Das grüne Grasland von Qunu erwacht im Licht des frühen Morgens zum Leben, als wir am vergangenen Sonntagmorgen aus dem Bus aussteigen. Es war eine dreieinhalbstündige Fahrt vom Flughafen East London, am Eastern Cape, über dunkle und verwinkelte Straßen. Qunu ist die Heimat Madibas. Hier möchte er beerdigt werden.

Als die Sonne sich langsam über die Hügel erhebt, zeigt ihr Licht eine Landschaft, ähnlich zu einigen Gegenden, die ich aus dem Westen Irlands kenne. Ein großer blauer Himmel und in der Entfernung Häuser zwischen den Hügeln. Hier wurde Madiba geboren, hier wuchs er auf. Und nach Qunu kehrt er zurück. Nach neun Tagen Trauer in Südafrika ist er nun bei den Seinen. weiterlesen >>


Dokumentarfilm
"Verlust der Unschuld - das Massaker in der McGurk's Bar"

Englisch mit deutschen Untertiteln

8.12.2013 | Uschi Grandel

Eine Wandmalerei an der Ecke von Great Georges Street in Belfast ist das einzige, was von McGurk’s Bar noch übrig ist. Die Familien der Opfer hatten sie im Rahmen ihrer Kampagne zum 40. Jahrestag des Massakers angebracht. Fünfzehn Besucher des Pubs wurden am frühen Abend des 4. Dezember 1971, einem Samstag, durch eine Bombe pro-britischer Paramilitärs ermordet weiterlesen >>


Der Friedenspriester

26.11.2013 | Florian Osuch

Nordirland-Vermittler Alec Reid im Alter von 82 Jahren verstorben.

Am Freitag starb in der irischen Hauptstadt Dublin der bekannte katholische Priester Alec Reid, eine Schlüsselfigur des nord­irischen Friedensprozesses. Seit den 80er Jahren hatte er sowohl zwischen der irisch-republikanischen Bewegung und der britischen Regierung als auch zwischen den irischen Kräften im Norden und Süden der Insel vermittelt. In den Gewölben von Reids Kirche im West-Belfaster Stadtteil Clonard fanden die ersten geheimen Treffen zwischen der Sinn-Féin-Führung und den irischen Sozialdemokraten der SDLP statt. Später vermittelte Reid Gespräche zwischen den Nordiren und der damaligen Regierung der Republik Irland. Diese Konsultationen gelten als Grundstein für das Karfreitag-Friedensabkommens von 1998. Gerry Adams bezeichnete das Gotteshaus deshalb als »Wiege des Friedensprozesses«. weiterlesen >>


Großbritanniens schmutziger Krieg in Nordirland

24.11.2013 | Uschi Grandel

Die unbewältigte Vergangenheit des Nordirlandkonflikts macht derzeit auch bei uns Schlagzeilen. Der Dokumentarfilm "Großbritanniens geheime Terror-Truppe", den BBC Panorama am vergangenen Donnerstag ausstrahlte, lies drei ehemalige Mitglieder der britischen Military Reaction Force (MRF, Militärische Rückschlagseinheit) zu Wort kommen. Die MRF ermordete Anfang der 70er Jahre in Belfast unbewaffnete Zivilisten, um die "IRA zur Strecke zu bringen". Sie bestätigten damit öffentlich einen kleinen Teil dessen, was viele lokale Kampagnengruppen und Menschenrechtsorganisationen in jahrzehntelanger Recherchearbeit ans Tageslicht gebracht haben. weiterlesen >>


Interview mit Danny Morrison

8. November 2013

Interview des Münchner Radiosenders Radio Lora mit dem irisch-republikanischen Schriftsteller Danny Morrison über den Nordirlandkonflikt und sein neues Buch "Rudi - in the shadow of Knulp / Rudi - im Schatten von Knulp", das in Kürze in deutscher Sprache erscheint. In englischer Sprache mit deutscher Übersetzung.


Lethal Allies - British Collusion in Ireland

30. Oktober 2013

Neues Buch "Lethal Allies - British Collusion in Ireland" der Journalistin und Mitarbeiterin des Pat Finucane Centres über die Zusammenarbeit des britischen Staates mit pro-britischen Todesschwadronen. Jahrelange Recherchen belegen, dass diese Zusammenarbeit bis hoch ins britische Kabinett reichte.

Das folgende Interview von SF TV mit Anne Cadwallader ist in englischer Sprache: watch >>


»I am truly sorry«

23.10.2013 | Florian Osuch (Junge Welt)

Nordirland erinnert an Anschlag vor zwanzig Jahren. Attentäter bittet um Verzeihung

In Belfast wird heute an die Opfer eines Bombenanschlags der IRA vor 20 Jahren erinnert. Angehörige und Freunde wollen sich vor einem ehemaligen Fischgeschäft auf der Shankill Road versammeln, einer beliebten Einkaufsstraße und Hochburg pro-britischer Paramilitärs in Nordirland. Am 23. Oktober 1993 starben dort zehn Menschen, als ein Sprengsatz explodierte. Neben acht Zivilisten wurden ein Mitglied der pro-britischen Miliz »Ulster Defence Association« (UDA) sowie der Attentäter getötet. weiterlesen >>


Massenprozesse gegen baskische politische Aktivisten

17. Oktober 2013 | basquepeaceprocess.info

Zwei Verfahren gegen insgesamt 76 baskische politische Aktivisten haben diese Woche in Madrid begonnen.

Im Verfahren 26/11, das am vergangenen Montag, den 14. Oktober 2013 begann, sind 40 baskische Jugendliche wegen ihrer politischen Aktivitäten in der Jugendorganisation SEGI angeklagt. 34 dieser jungen Leute wurden in einer Großrazzia im Jahr 2009 festgenommen. Anschliessend wurden sie fünf Tage lang in "Incommunicado"-Isolationshaft verhört. Viele der Jugendlichen zeigten im Anschluss Folter an. Der Großteil der Anklage basiert auf Selbstbezichtigungen und Beschuldigungen, die die Jugendlichen in dieser Isolationshaft unterschrieben haben.

Im Verfahren 35/02, das am heutigen 17. Oktober 2013 beginnt, sind 36 bekannte Aktivisten der baskischen Unabhängigkeitsbewegung angeklagt. Die meisten von ihnen waren in der Vergangenheit gewählte Repräsentanten in verschiedenen baskischen Institutionen. Andere sind öffentlich bekannt für ihre politische Arbeit in legalen politischen Parteien. Zusammen mit den Angeklagten sind die Verantwortlichen von 110 kulturellen Organisationen (Herriko Tabernas, Soziale Zentren) vorgeladen. weiterlesen >>


Der Film Shadow Dancer, die britischen Geheimdienste und der nordirische Friedensprozess

28.9.2013 | Uschi Grandel

Kommentar zur Filmbesprechung von Jürgen Schneider in der Jungen Welt vom 25.9.2013: "Ein genaues Hinsehen - Der britische Spielfilm »Shadow Dancer« über die IRA im Klammergriff der Geheimdienste"

Shadow Dancer mag ein ganz spannender Thriller sein, der wie manch anderer Film dieses Genres die Kulisse des Nordirlandkonflikts der Spannung wegen benutzt. Aber glaubt Jürgen Schneider ernsthaft, es handele sich hierbei um eine Auseinandersetzung mit Aspekten des Nordirlandkonflikts?

Dabei ist das Thema des Einflusses der Geheimdienste tatsächlich brisant. Pro-britische Todesschwadronen weiterlesen >>


Herausgabe der Dokumente war rechtens

22.9.2013 | Uschi Grandel

Der Versuch der britischen Nordirlandministerin Theresa Villiers und des nordirischen Polizeipräsidenten Matt Baggott, Familien von Opfern staatlicher Gewalt Informationen über den Tod ihrer Angehörigen vorzuenthalten, ist gescheitert.

Gescheitert ist damit auch der Versuch, die Ministerin für Kultur, Kunst und Sport des nordirischen Parlaments Caral Ní Chuilin von Sinn Féin, daran zu hindern, transparent und bürgernahe zu informieren.

Am 11. August 2013 hatten wir über den Fall berichtet und um Unterstützugn gebeten: weiterlesen >>


Reisebericht, 1.-11. August 2013, Nordirland, West Belfast Festival:

Féile an Phobail - wir gratulieren zum 25. Geburtstag und waren auch dieses Jahr wieder dabei

3.9.2013 | Uschi Grandel

Anfang August 2013 macht sich eine Delegation von Info Nordirland auf dem Weg zum West Belfast Festival: auch dieses Jahr nehmen wir an Féile an Phobail, dem "Fest des Volkes", in West Belfast teil. "Wohin fährst Du dieses Jahr in den Urlaub? ... Nach Belfast??? .... 10 Tage???" Nun gut, wir haben nicht die ganze Zeit in Belfast verbracht, wir waren auch mal am Meer, in den Glens of Antrim, der wunderschönen Landschaft an der Küste nördlich von Belfast. Ausserdem haben wir South Armagh besucht, ein hügeliges Land wie aus dem irischen Sagenbuch. Das Foto zeigt unsere Delegation vor dem irischen Kulturzentrum in Mullaghbawn. Während des Konflikts war South Armagh eines der am höchsten militarisierten Gebiete Europas. "Bandit Country - Banditenland" nannten es die britischen Besatzer, "Gottes eigenes Land" ist es für die Einheimischen. Aber dazu später ...
weiterlesen >>


Wir trauern um den irischen Dichter Séamus Heaney

31.8.2013 | Uschi Grandel

Der irische Dichter Séamus Heaney starb am Freitag, den 30. August 2013.

Er gilt als einer der größten irischen Dichter seit Yeats. Im Jahr 1995 erhielt er den Literaturnobelpreis. Aufgewachsen ist Séamus Heaney im Norden Irlands, auf einem Bauernhof in der Nähe von Toomebridge in County Derry. weiterlesen >>


„Remember the Fallen“

25.8.2013 | Reisebericht eines Teilnehmers unserer diesjährigen Delegation

Angehörige und Einwohner fordern vollständige Aufklärung des Ballymurphy-Massakers von 1971

Belfast-Ballymurphy/Nord-Irland (Urlaubskorrespondenz): Am Sonntag, den 11. August fand in West-Belfast der jährliche Gedenkmarsch zum Ballymurphy-Massaker statt. Hintergrund: Am 9. August 1971 erschossen Soldaten der britischen Armee elf unbewaffnete Zivilisten, darunter einen Priester der lokalen Gemeinde und eine Mutter von acht Kindern. Anwohner, die den von Scharfschützen Getroffenen zu Hilfe eilten, wurden angeschossen, weiterlesen >>


Einstweilige Verfügung soll Aufklärung verhindern

11.8.2013 | Presseerklärung und Unterschriftenkampagne von Relatives for Justice (RFJ)

Gegen den Versuch der britischen Nordirlandministerin und des Polizeipräsidenten der nordirischen Polizei PSNI, Familien von Opfern staatlicher Gewalt und pro-britischer Paramilitärs Informationen über den Tod ihrer Angehörigen vorzuenthalten.

RFJ bittet um Unterstützung eines Protestschreibens an die Verantwortlichen (siehe Artikel, Seitenspalte).

Foto: die Ministerin für Kultur, Kunst und Sport des nordirischen Parlaments Caral Ní Chuilin (Sinn Féin, links im Bild) ist auch verantwortlich für das staatliche Archiv, das Public Records Office. Sie übergibt die von drei Familien angeforderte Information zum Tod ihrer Angehörigen in den frühen Jahren des Nordirlandkonflikts an Clara Reilly und Mark Thompson, Sprecherin und Direktor von RFJ. RFJ ist eine Belfaster Selbsthilfeorganisation von Menschen, die im Nordirlandkonflikt Opfer staatlicher Gewalt oder Opfer der Gewalt pro-britischer paramilitärischer Organisationen wurden.

Am frühen Freitagabend trafen sich Clara Reilly und Mark Thompson von RFJ mit der Ministerin des nordirischen Parlaments Caral Ní Chuilin. Die Ministerin übergab RFJ Kopien der gerichtlichen Untersuchungen und der Mitschrift der Gerichtsverfahren bezüglich dreier Morde im Kontext des Nordirlandkonflikts. weiterlesen >>


Während der Sommerpause im August wurden neue Beiträge auf unserer Facebook-Seite Info Nordirland veröffentlicht, die noch nicht auf die Webseite übernommen wurden: weiterlesen >>


Oraniermarsch durch Ardoyne verboten - Bürgerkomitees aus Ardoyne sagen geplante Proteste ab

11.7.2013 | Irish Republican News (vom 10. Juli, leicht gekürzt) und zusätzliche aktuelle Nachrichten

Die vom britischen Nordirlandministerium 1998 eingesetzte "Parades Commission", die in Nordirland über Proteste gegen Oraniermärsche entscheidet, verbot gestern den geplanten "Rückkehrmarsch" des Oranierordens, der direkt an dem irischen Viertel Ardoyne vorbeiführt. Ardoyner Bürgerrechtsgruppen haben daraufhin ihre geplanten Proteste abgesagt. Die "Crumlin and Ardoyne Residents' Association (CARA)" und das "Greater Ardoyne Residents' Collective (GARC)" gaben diese Entscheidung auf einem Treffen am gestrigen Mittwochabend bekannt. weiterlesen >>


Folter in Europa? Vorwürfe "glaubhaft und konsistent"

2.7.2013 | Uschi Grandel

Auch im Nordirlandkonflikt setzten nordirische Polizei und britische Armee Folter und Misshandlung ein / um den Aufstand zu ersticken / die "hooded men" der 70er Jahre waren Versuchskaninchen für eine "moderne", noch grausamere Art der Folter / um für ihr Verhaftungs-Fliessbandsystem Geständnisse zu produzieren. Das Beispiel Spanien ist auch in Europa kein Einzelfall:

Menschenrechtsorganisationen und internationale Gerichte fordern seit langem von Spanien Maßnahmen zur Unterbindung von Folter und die Verfolgung von Foltervorwürfen.Mehrere Tausend Anzeigen sind es im Kontext des baskisch-spanischen Konflikts

"Derzeit warten mehr als 200 Menschen im Baskenland auf Gerichtsverfahren, die gegen sie angestrengt werden, weil sie Mitglieder von Bürgerinitiativen oder politischen Organisationen sind. Das ist ein absoluter Skandal."

In Spanien besteht ein System, das Folter ermöglicht und Folterer deckt. Das ist seit Jahren der Vorwurf internationaler Menschenrechtsorganisationen. Der Dreh- und Angelpunkt dieses Systems weiterlesen >>


"Sie sind G8 - wir sind 7 Milliarden"

13.6.2013

Anti-G8-Festival in Belfast

Tausende werden zu den Anti-G8-Demonstrationen in Nordirland erwartet. Die Demonstrationen finden am Samstag, den 15. Juni 2013 in Belfast und am Montag, den 17. Juni 2013 in Enniskillen statt. Die Demonstration in Belfast und ein Programm kritischer Auseinandersetzung mit den Themen des G8-Gipfel wurde vom Irish Congress of Trade Unions (ICTU) unter dem Motto "Sie sind G8 - wir sind 7 Milliarden" organisiert.

Programm der ICTU-Veranstaltungen in englischer Sprache: Fairer World Festival >>


Marian Price freigelassen

31.5.2013

Die irisch-republikanische Aktivistin Marian Price wurde heute nach mehr als zwei Jahren Internierung freigelassen. Die ehemalige politische Gefangene wurde im Jahr 2011 auf Anweisung des damaligen britischen Nordirlandministers Owen Paterson inhaftiert. Marian wurde im Juni letzten Jahre in ein Krankenhaus verlegt. Sie leidet an physischen und psychischen Erkrankungen, nachdem sie lange Zeit in Isolationshaft in den nordirischen Gefängnissen Maghaberry und Hydebank verbringen musste. Eine große Menschenrechtskampagne hat intensiv an ihrer Freilassung gearbeitet. Die Familie dankt allen Unterstützern und bittet darum, ihre Privatsphäre zu achten, da Marian immer noch sehr krank sei.

Auch Sinn Fein Präsident Gerry Adams begrüßte die Freilassung von Marian Price. Jennifer McCann, Sinn Fein Abgeordnete des nordirischen Regionalparlaments, hat von Anfang an intensiv für die Freilassung von Marian gearbeitet. In ihrem Antrag an die Bewährungskommission, die die Freilassung gestern entschied, hatte Jennifer McCann die widerrechtliche Inhaftierung als Internierung bezeichnet, die den Friedensprozess gefährdet.


"Ich werde mich nicht von meiner Arbeit abbringen lassen"

30.5.2013 | Uschi Grandel

Hunderte Einwohner des West Belfaster Stadtviertels Twinbrook stellen sich mit einer selbstorganisierten Demonstration am letzten Dienstag (28.5.2013) hinter ihren Stadtrat Stephen Magennis von Sinn Féin, der von sogenannten "Dissidenten" eine Morddrohung erhalten hat. "Ich werde mich dadurch nicht von meiner Arbeit für mein Viertel abbringen lassen," antwortete Stephen Magennis auf die anonyme Bedrohung.

Auslöser der Morddrohung war seine Kritik an Schüssen auf eine Polizeistreife, die auch in der Nähe spielende Kinder gefährden konnten.
(Originalbericht in englischer Sprache: An Phoblacht vom 30.5.2013 >> )


Soll Irland wiedervereinigt werden?

26.5.2013 | Uschi Grandel

42% der Bevölkerung von Creggan Upper und Crossmaglen beteiligten sich am selbstorganisierte Referenden für ein vereinigtes Irland. 93% stimmten dafür, 7% dagegen. Foto: Wahlzettel

Soll Irland wiedervereinigt werden? Die Bürgerinnen und Bürger von Crossmaglen und Creggan Upper, zwei Gemeinden auf unterschiedlichen Seiten der inneririschen Grenze, stimmten gestern (25.5.2013) als erste in einer selbstorganisierten Befragung über die Wiedervereinigung ihres Landes ab, das 1921 von Großbritannien zwangsweise geteilt wurde.

Die Wahlbeteiligung war 42%. Damit haben sich mehr als 1000 Menschen beteiligt. 93% stimmten für eine Wiedervereinigung, 7% stimmten dagegen. Das Karfreitagsabkommen verlangt einen bindenden Bürgerentscheid in Nordirland über eine Wiedervereinigung, wenn großes Interesse der Bevölkerung erkennbar ist.


Ein vereinigtes Irland - Du entscheidest!

Selbstorganisierte Referenden zur Mobilisierung für ein vereinigtes Irland

9.5.2013 | Uschi Grandel

Die Dörfer Crossmaglen in South Armagh und in Creggan in North Louth sind nicht weit voneinander entfernt, liegen aber auf verschiedenen Seiten der inneririschen Grenze, die Irland in "Northern Ireland" und die "Republic of Ireland" teilt. Sie werden am 25. Mai 2013 die ersten sein, die selbstorganisiert über ein Vereinigtes Irland abstimmen.

Die Initiative 'United Ireland - You Decide' A People's Referendum(Vereintes Irland - Du entscheidest - ein Volksreferendum) ist basisdemokratisch organisiert.
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Sinn Féin International Newsletter

28.4.2013 | Herausgeber: Sinn Féin International Department


Ausgabe
Herbst 2012 /
Frühjahr 2013


Inhalt
De Silva Bericht über Mord an Pat Finucane +++ Flaggenkrise +++ Friedensabkommen auf den Philippinen +++ Cuba - Freiheit für die Miami 5 +++ Wahlbeobachtung in Venezuela +++ Baskenland - EH Bildu gewinnt 25% +++ Martina Anderson für EU-Sanktionen gegen Israel +++ Sinn Féin MLAs besuchen Gaza +++ Baskenland - Demonstration für die Gefangenen +++ Generation Emigration +++ Abtreibung - Leben von Frauen schützen +++ Historische Entscheidung der UN zu Palästina begrüßt weiterlesen >>


Bielefeld - Rebellious Songs From Ireland

Do, 2.5.2013, 20.00 Uhr, in der Bürgerwache Siegfriedplatz

Konzert mit dem irischen Musiker Pól Mac Adaim, veranstaltet von der ROTE HILFE Ortsgruppe Bielefeld. Der Eintritt ist frei (Solidaritätsbeitrag). Außerdem gibt es von Pól Mac Adaim Infos über die derzeitige Situation der republikanischen und linken Gefangenen in den nordirischen Gefängnissen.

"Rebellious Songs From Ireland" ist politischer Folk vom Feinsten! Pól Mac Adaim spielt vor allem traditionelle irische Musik, schreibt und singt Lieder von sozialer, historischer und kultureller Bedeutung. Überblick über die Termine der Deutschlandtour von Pól Mac Adaim: weiterlesen >>


Es reicht!

17.4.2013 | Manifest der Jugendlichen aus Donostia

'Menschliche Schutzmauer' für acht junge Leute von Donostia (San Sebastian):
"Derzeit warten mehr als 200 Menschen im Baskenland auf Gerichtsverfahren, die gegen sie angestrengt werden, weil sie Mitglieder von Bürgerinitiativen oder politischen Organisationen sind. Das ist ein absoluter Skandal."

Acht junge Leute aus Donostia/San Sebastian wurden zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt. Am gestrigen Dienstag, den 16. April 2013, wurde ein Haftbefehl gegen sie erlassen. Sie können nun jederzeit verhaftet zu werden. Was war der Grund, sie zu solchen Gefängnisstrafen zu verurteilen? weiterlesen >>


Auf Friedenskurs

12. April 2013 | Florian Osuch (Junge Welt vom 11.4.2013)

Nordirland: 15 Jahre nach Unterzeichnung des »Karfreitagsabkommens« weitere Annäherung der einstigen Gegner

Vor 15 Jahren, am 10. April 1998, ist in Nordirland das Karfreitagsabkommen unterzeichnet worden. Der Vertrag sollte den Bürgerkrieg beenden und einen gerechten Frieden ermöglichen. In zwei getrennten Abstimmungen in Irland und Nordirland votierten die Menschen mit überwältigender Mehrheit für das Abkommen. Dieses sah die Selbstentwaffnung der Irisch Republikanischen Armee (IRA), eine umfassende Demilitarisierung der Region, eine Polizeireform, die Amnestie für politische Gefangene und ein Ende der Direktherrschaft aus London vor. weiterlesen >>


Sinn Féin Präsident Gerry Adams zum Tod von Margaret Thatcher

8. April 2013 | Uschi Grandel

"Man wird sich an Margaret Thatcher ganz speziell wegen ihrer schändlichen Rolle während der heroischen Hungerstreiks von 1980 und 1981 erinnern. "

Während ihrer Zeit als britische Premierministerin brachte sie der irischen und britischen Bevölkerung viel Leid.

Arbeiterviertel in Großbritannien wurden durch ihre Politik zerstört. Ihre internationale Rolle war gleichbleibend kriegstreiberisch, in der Unterstützung des chilenischen Diktators Pinochet, in ihrer Gegnerschaft zu Sanktionen gegen das südafrikanische Apartheidsregime oder in ihrer Unterstützung der Roten Khmer.

Hier in Irland verlängerte ihr Eintreten für die alte drakonische militaristische Politik den Krieg und verursachte großes Leid. weiterlesen >>


Pól Mac Adaim unterwegs in Deutschland

3. April 2013 | Uschi Grandel

"One man revolution” und "My name is Troy Davis" Tour 2013, Ende April bis Mitte Mai: Essen, Wuppertal, Hamburg, Münster, Darmstadt, Stuttgart, Schwäbisch-Gmünd, Heidenheim/Aalen, Berlin, Cottbus.

Pól Mac Adaim schreibt über sich auf seiner Webseite:

"Ich bin in Belfast geboren, inmitten des Krieges, der oft als "Die Troubles" bezeichnet wird. Im Alter von neun Jahren fing ich an, traditionelle irische Musik zu spielen. Im Lauf der Jahre lernte ich ein breites Spektrum an Genres, darunter Folk, Appalachian, Cajun, Rock, Soul und Contemporary. Ich spiele etliche Instrumente, weiterlesen >>


Auf dem Weg zum Frieden, Rechte der Gefangenen respektieren

25.3.2013 | Internationale Erklärung zum Baskenland

Zwölf international bekannte MenschenrechtlerInnen verschiedener Länder fordern von Spanien und Frankreich “neue Schritte …, um eine politische Lösung des Konflikts zu erreichen”. Piedad Esneda Cordoba Ruiz aus Kolumbien, Bill Bowring aus Großbritannien, Nelly Maes aus Flandern, Nora Morales de Cortiñas aus Argentinien, Essa Mossa aus Südafrika, George Mavrikos aus Griechenland, Michael Tubiana aus Algerien, Alexander Moumbaris aus Ägypten, Padre Alberto Franco aus Kolumbien, Javier Giraldo Moreno aus Kolumbien, Peter Madden aus Irland und weiterlesen >>


Bombe in Belfast

13.3.2013 | Florian Osuch (Junge Welt)

Behörden machen IRA-Splittergruppen für Attentat auf Polizisten verantwortlich

In Nordirland haben Unbekannte in der Nacht zu Sonntag einen Sprengstoffanschlag auf eine Polizeistreife verübt. Die Beamten des Police Service of Northern Ireland (PSNI) waren per Telefon zu einem Einsatz an einen Weg nahe einer vielbefahrenden Autobahn im Norden Belfast gerufen worden, als eine Bombe detonierte. weiterlesen >>


Basken fordern Lösung

4.3.2013 | Uschi Grandel

Zur VII. Aktionswoche der internationalen Solidarität mit dem Baskenland rufen die baskische Organisation Askapena und die in vielen Ländern Europas und Lateinamerikas vertretenen Freundinnen und Freunde des Baskenlands (Euskal Herriaren Lagunak) gemeinsam auf.

4.-10. März 2013 Auf unseren zentralen Veranstaltungen in Berlin, Hamburg und Karlsruhe berichten Referentinnen und Referenten aus dem Baskenland aus erster Hand und beantworten gerne Fragen. Den ganzen März über besteht auch an vielen anderen Orten die Möglichkeit, sich über die Situation im Baskenland zu informieren. Veranstaltungen, Filme und Ausstellungen gibt es u.a. in Potsdam-Babelsberg, Nürnberg, Regensburg, Kaiserslautern, Weißenburg und Schierling.

Menschenrechte der baskischen Gefangenen respektieren

Die baskische Bevölkerung macht Druck. weiterlesen >>


Mahnwache zum 40. Jahrestag der Ermordung
der "6 aus New Lodge"

3.2.2013 | Uschi Grandel

Gedenken an Jim Sloan, Jim McCann, Tony Campbell, Brendan Maguire, John Loughran und Ambrose Hardy

Heute um 18.00 Uhr gedachten Menschen mit einer Mahnwache in der Duncairn Parade in New Lodge, einem Stadtviertel im Norden Belfasts, den "Sechs aus New Lodge".
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Ehemalige IRA Aktivistin Dolours Price gestorben

27.1.2013 | Uschi Grandel

Die bekannte ehemalige IRA Aktivistin und Gegnerin des nordirischen Friedensprozesses Dolours Price (siehe Foto) starb am 23. Januar 2013 in ihrem Haus im irischen Malahide, einem kleinen Städtchen in der Nähe von Dublin.

Das britische Nordirlandministerium lehnte den Antrag ihrer Schwester Marian Price ab, vorübergehend aus der Haft entlassen zu werden, um an der Beerdigung ihrer Schwester teilzunehmen.

In den letzten Jahren hatte es Kontroversen über belastende Aussagen von Dolours Price über Gerry Adams gegeben, mit denen sie eine jahrelange britische Kampagne gegen den in Irland populären Sinn Féin Präsidenten unterstützte.
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Aus den Arbeiterkämpfen der Vergangenheit lernen

23.1.2013 | Uschi Grandel

Unter dem Motto "100 Jahre irische Arbeiterinnen und Arbeiter im Kampf" organisiert Sinn Fein eine große Konferenz zu Arbeiterrechten.

Sie findet in der Liberty Hall in Dublin am 2. März statt und ist Teil der Veranstaltungen, die im Gedenken an die großen Streiks und die als "1913 Lockout" bekannt gewordenen Aussperrungen des Jahres 1913 geplant sind. weiterlesen >>


Besetzung Bilbaos

14.1.2013 | Uschi Grandel (Junge Welt)

Größte Demonstration in der Geschichte des Baskenlands für die Rechte der baskischen politischen Gefangenen unter dem Motto "Menschenrechte. Lösung. Frieden"

Mehr als 115000 Demonstranten brachten Bilbo (spanisch: Bilbao) am vergangenen Samstag für Stunden zum Stillstand und übertrafen damit sogar noch die massive Beteiligung des Vorjahres. Eigentlich sei es mehr eine Besetzung Bilbos, witzelte die baskische Zeitung GARA in ihrem Bericht über die ungeheuere Zahl der Demonstrationsteilnehmer. Von einer einzigen Demonstration konnte man gar nicht sprechen. In parallelen Zügen bewegte sich das Menschenmeer in Richtung Rathaus. weiterlesen >>


Dritte Nacht loyalistischer Gewalt in Belfast

6.1.2013 | Irish Republican News

Seit drei Tagen organisiert die paramilitärische UVF in Belfast gewalttätige Proteste. Mit Gewehrschüssen bewaffneter Loyalisten eskalierte letzte Nacht in Ostbelfast diese Gewalt erneut. Berichtet werden Angriffe auf die nordirische Polizei PSNI und auf die Anwohner des kleinen irischen Viertels Short Strand.

Die PSNI wurde nach eigenen Angaben angegriffen, als sie einen der Loyalisten wegen des Verdachts auf versuchten Mord verhaften wollte. Da britische Sicherheitskräfte extrem selten von unionistischen pro-britischen Paramilitärs angegriffen werden, ist diese Entwicklung womöglich eine folgenschwere Eskalation der Terrorkampagne der UVF.

Seit Anfang Dezember dauern die von den Paramilitärs organisierten Proteste in Belfast an. Stadträte der kleinen Alliance Party hatten mit den beiden irischen Parteien Sinn Féin und SDLP dafür gestimmt, den britischen Union Jack nicht mehr 365 Tage im Jahr, sondern nur noch an ausgewählten Tagen auf dem Belfaster Rathaus zu hissen. Die Gewalt, die während der Weihnachtstage abflaute, begann erneut am letzten Donnerstag. weiterlesen >>



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